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Umzugsfirma Nuthetal, zur Startseite

Vom Tor bis zur Tür

Hofzufahrt und Tragweg bei einem Umzug in Nuthetal

Ob ein Umzug in Nuthetal günstig oder teuer wird, entscheidet sich meistens nicht in der Wohnung, sondern auf den letzten dreißig Metern davor. Wir sehen uns vor dem Termin an, wie nah der Wagen an die Tür kommt, wie weit getragen wird und ob der Untergrund das Gewicht trägt. Diese Seite erklärt, was wir dabei prüfen und warum ein kleinerer Wagen mit zwei Fahrten manchmal billiger ist als ein großer, der nicht in den Hof passt.

  • Abteil bis 10 Kubikmeter ab 15 € am Tag Gerechnet je angefangenem Tag
  • Festpreis 3 Zimmer ab 769 60 bis 85 m², rund 40 m³
  • Aufmaß vor Ort 0 Kostenlos und ohne Verpflichtung, auch wenn daraus kein Auftrag wird
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Wir messen den Tragweg vom Standplatz des Wagens bis zur Wohnungstür, nicht von der Straßenmitte
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Lange Hofeinfahrten in Nudow, Philippsthal, Fahlhorst und Tremsdorf rechnen wir vor dem Termin durch
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Weicher Untergrund nach Regen ist ein Grund für das kleinere Fahrzeug, nicht für eine Absage
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Scheune, Stall, Dachboden und Keller messen wir als eigene Fläche getrennt auf
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Kommt der große Wagen nicht bis ans Haus, planen wir zwei Fahrten und sagen das vorher
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In Bergholz-Rehbrücke und Saarmund entscheidet häufiger der Vorgarten als die Straße

Der Weg zum Wagen entscheidet über den Preis

Zwei Wohnungen mit derselben Zimmerzahl können unterschiedlich teuer sein, ohne dass ein einziger Karton mehr im Wagen steht. Der Unterschied liegt in dem Stück Weg zwischen Wohnungstür und Ladefläche. Jeder Karton, jedes Regalbrett und jede Matratze legt diese Strecke zweimal zurück, einmal beim Ausräumen und einmal beim Einräumen. Bei fünfzehn Metern fällt das niemandem auf. Bei achtzig Metern über einen Hof mit Gefälle wächst daraus im Lauf eines Vormittags eine zusätzliche Arbeitsstunde je Kraft, und die steht anschließend auf der Rechnung.

Deshalb fragen wir beim Aufmaß zuerst nach der Zufahrt und erst danach nach den Möbeln. Wo darf der Wagen halten, wie breit ist die Toreinfahrt, gibt es eine Stufe, ein Gefälle, eine Kette über der Einfahrt oder einen Pfosten mitten im Weg? Wer uns das vorher zeigt, bekommt ein Angebot, das am Umzugstag noch stimmt. Wer die Einfahrt so beschreibt, wie er sie sich wünscht, bekommt spätestens beim Ausladen eine Rückfrage.

Der Tragweg lässt sich fast immer verkürzen, nur eben nicht am Umzugstag selbst. Ein Gartentor, das ausgehängt wird, eine Wäschespinne, die für einen Vormittag verschwindet, ein Auto, das der Nachbar zwei Häuser weiter abstellt: solche Kleinigkeiten sparen mehr Zeit als jede Absprache über die Reihenfolge der Kartons. Wir sagen beim Aufmaß, welche davon sich in Ihrem Fall lohnt.

Straßendorf heißt Hof, Scheune und Keller

Nudow, Tremsdorf, Fahlhorst und Philippsthal sind Straßendörfer. Die Grundstücke liegen nicht nebeneinander an einer geschlossenen Häuserzeile, sondern hintereinander an einem Anger: vorn das Wohnhaus, dahinter der Hof, ganz hinten Schuppen oder Scheune. Für einen Umzug bedeutet das zwei Dinge auf einmal. Der Wagen steht selten direkt an der Haustür, und zum Haushalt gehört regelmäßig deutlich mehr Fläche, als der Grundriss der Wohnräume vermuten lässt.

Scheune, Stall, Dachboden und Keller sind kein Anhang, sondern eigene Räume mit eigenem Weg. Wir messen sie getrennt auf, weil dort erfahrungsgemäß steht, was am längsten dauert: Werkbank und Gartengeräte, Einweckgläser, alte Fahrräder, Reste vom letzten Umbau. Wer diese Flächen bei der Anfrage weglässt, bekommt ein Angebot für die halbe Arbeit und am Umzugstag eine unangenehme Überraschung.

Philippsthal wurde 1754 als Spinnerdorf angelegt, mit einem Karree in der Mitte und Doppelhäusern ringsum. In Fahlhorst grenzt das Dorf im Osten und Süden unmittelbar an das Stadtgebiet von Ludwigsfelde, während die A 10 südlich vorbeiführt und den Ort seit 1979 vom Nachbardorf Gröben trennt. Solche Zuschnitte entscheiden mit darüber, ob wir vor dem Haus halten oder am Anger und wie weit von dort aus getragen wird.

Das sehen wir uns auf einem Hof zuerst an

  • Breite und Höhe der Toreinfahrt, gemessen an der engsten Stelle und nicht am Pfosten
  • Tragfähigkeit des Untergrunds zwischen Tor und Haustür
  • Platz zum Wenden oder eine Strecke, die sich sicher rückwärts befahren lässt
  • Stufen, Schwellen und Gefälle auf dem Weg vom Wagen zur Tür
  • Zusätzliche Räume wie Scheune, Stall, Dachboden und Keller mit eigenem Zugang
  • Äste und Leitungen über der Einfahrt, die einem hohen Aufbau in die Quere kommen

Nach Regen zählt der Untergrund, nicht die Breite

Die Nuthe fließt mitten durch die Gemeinde, und der Osten liegt zur Niederung hin. Tremsdorf grenzt an das Naturschutzgebiet Nuthe-Nieplitz-Niederung, und schon der Name Fahlhorst bezeichnet eine Erhebung in sumpfigem Gelände. Das ist keine Anekdote, sondern der Grund, warum wir bei einer Hofzufahrt aus Sand, Schotter oder Rasengittersteinen nach dem Wetter der letzten Tage fragen, bevor wir die Fahrzeuggröße festlegen.

Ein voll beladener Möbelwagen bringt mehrere Tonnen auf wenige Achsen. Auf durchweichter Wiese gräbt er sich in Minuten fest, und aus einem Umzugstag wird ein Bergungseinsatz mit tiefen Spuren im Rasen. Wir fahren deshalb im Zweifel nicht bis ans Haus, sondern stellen den Wagen auf festen Grund und legen den Rest zu Fuß zurück, wenn nötig über ausgelegte Bohlen oder Platten.

Das ist keine Absage, sondern eine Planung. Wenn absehbar ist, dass der Boden nicht trägt, entscheiden wir vorher über das Fahrzeug und nicht spontan vor Ort. So bleibt der Termin bestehen, und es ändert sich nur der Weg, den die Kartons nehmen.

Ein großer Wagen oder zwei kleinere Fahrten

Ein Möbelwagen fasst mehr, spart Fahrten und ist je Kubikmeter günstiger. Er braucht aber Höhe, Breite und eine Fläche zum Wenden. Passt er nicht in den Hof, stellt sich die Frage anders: Entweder er hält am Straßenrand und die Ladung wird über den ganzen Hof getragen, oder ein kleinerer Kastenwagen fährt zweimal und steht dafür beide Male dicht an der Tür.

Welche Lösung günstiger ist, lässt sich vorher ausrechnen. Kurze Wege zwischen den beiden Adressen sprechen für zwei Fahrten, weil die Leerfahrt kaum ins Gewicht fällt. Große Mengen und eine weite Strecke sprechen für den großen Wagen, selbst wenn der Tragweg dann länger ausfällt. Bei sehr vollen Häusern arbeiten wir gelegentlich mit zwei Fahrzeugen gleichzeitig, damit die Kolonne nicht auf den Wagen wartet, sondern der Wagen auf die Kolonne.

Rückwärts in eine hundert Meter lange Einfahrt zu setzen ist Routine, solange der Weg fest ist und kein Anhänger im Weg steht. Wo das nicht geht, sagen wir es beim Aufmaß und nicht am Morgen des Umzugs.

Für Adressen in Nuthetal und den Nachbargemeinden stellen wir keine Anfahrt gesondert in Rechnung. Liegt ein Ziel weiter weg, steht die Anfahrt vorab mit Betrag im Angebot.

Wann wir zum kleineren Fahrzeug greifen

  • Die Toreinfahrt ist schmaler als drei Meter oder von einem Vordach überbaut
  • Der Hof endet ohne Wendemöglichkeit und lässt sich nicht sicher rückwärts befahren
  • Der Untergrund ist Wiese, weicher Sand oder frisch verlegtes Pflaster
  • Der Weg zur Scheune führt an einem Zaun oder Beet entlang, das stehen bleiben soll

Bergholz-Rehbrücke und Saarmund: der Vorgarten statt der Hof

Im größten Ortsteil sieht die Aufgabe anders aus. Rehbrücke entstand als Wohnsiedlung, nachdem der Bahnhof 1897 eröffnet worden war; Berliner und Potsdamer kauften hier Landhäuser, und viele dieser Villen stehen heute noch. Zwischen Bordstein und Haustür liegt dann kein Hof, sondern ein schmaler Weg, ein Vorgarten mit gewachsener Hecke und drei Stufen bis zur Tür.

Die Häuser aus dieser Zeit haben Treppenhäuser, die für Bewohner gebaut wurden und nicht für Schrankwände: enge Wendungen am Podest, ein Handlauf genau an der falschen Stelle, gelegentlich eine Tür, die den halben Absatz blockiert. Aufzüge gibt es dort in aller Regel nicht. Wir messen bei solchen Häusern deshalb die Treppenbreite und den engsten Punkt am Podest, bevor wir uns den Schrank ansehen.

In Saarmund kommt der gewachsene Ortskern hinzu, mit Kirche, Grundschule und einem eigenen Geschäftszentrum. Zufahrten sind dort oft kurz, aber schmal, und der Wagen steht schnell so, dass er andere behindert. Auch das gehört ins Angebot, weil es die Zeit bestimmt, in der wir ungestört laden können.

Was über den Grundbetrag hinausgeht, steht mit eigener Zahl im Angebot, bevor der Termin bestätigt wird. Fällt am Umzugstag etwas Zusätzliches an, sprechen wir es vorher an.

Zufahrt, Fahrzeug und Abrechnung nach Zeit
Lage vor OrtWomit wir kommenSatz nach Zeit
Hof fest und bis zur Tür befahrbarMöbelwagen mit zwei Trägern besetztab 48 € je Stunde
Einfahrt eng oder Untergrund weichKastenwagen über 12 Kubikmeter samt Fahrerab 44 € je Stunde
Sehr volles Haus, zwei Fahrzeuge gleichzeitigZusätzlicher Wagen auf derselben Tour24 € je Stunde
Wagen steht bereit, es fehlen nur HändeEinzelne Kraft, kommt ohne eigenen Wagenab 25 € je Stunde
Alle Beträge sind Bruttobeträge mit Mehrwertsteuer. Was nach dem Aufmaß im Angebot steht, gilt unverändert bis zur Rechnung.

Fragen zur Zufahrt, die uns am häufigsten gestellt werden

  1. Wie messen Sie den Tragweg?

    Wir zählen die Strecke, die eine Kraft mit einem Karton tatsächlich läuft, vom Standplatz des Wagens bis zur Wohnungstür. Treppen und Stufen zählen wir gesondert, weil sie mehr Zeit kosten als dieselbe Länge auf ebenem Boden. Beide Adressen werden getrennt betrachtet, denn ein kurzer Weg beim Auszug gleicht einen langen beim Einzug nicht aus. Das Ergebnis steht als eigener Gedanke im Angebot und nicht versteckt in einer Pauschale.

  2. Was passiert, wenn der Möbelwagen nicht in die Hofeinfahrt passt?

    Dann entscheiden wir vorher zwischen zwei Wegen: Der große Wagen hält auf festem Grund und wir tragen weiter, oder ein kleinerer Kastenwagen pendelt und steht dafür beide Male an der Tür. Welche Variante günstiger ist, hängt an der Entfernung zwischen den Adressen und an der Menge. Wir rechnen beides durch und schreiben die gewählte Lösung ins Angebot. Am Umzugstag wird darüber nicht mehr verhandelt.

  3. Ist weicher Untergrund ein Grund, den Termin abzusagen?

    Nein. Er ist ein Grund, das Fahrzeug anders zu wählen und den Standplatz zu verlegen. Wir fahren nicht auf durchweichte Wiesen, weil ein festgefahrener Wagen den ganzen Tag kostet und der Rasen hinterher ruiniert ist. Stattdessen legen wir den letzten Abschnitt zu Fuß zurück, bei Bedarf über ausgelegte Bohlen, und planen die zusätzliche Zeit von vornherein ein.

  4. Wir ziehen von einem Hof in eine Wohnung im Obergeschoss. Zählt beides?

    Ja, beide Adressen gehen in die Rechnung ein, allerdings mit unterschiedlichem Gewicht. Der lange Weg über den Hof kostet vor allem Strecke, die Treppe kostet Kraft und Vorsicht. In der Praxis planen wir bei dieser Kombination eine Kraft mehr ein, weil sich die Kolonne dann in der Mitte trifft, statt hintereinander zu laufen. Der Termin bleibt dadurch meist im selben Zeitfenster.

  5. Muss ich die Zufahrt vorher frei räumen?

    Hilfreich ist es immer. Anhänger, Mülltonnen, Gartenmöbel und geparkte Autos auf dem eigenen Grundstück sollten am Morgen weg sein, ebenso eine Kette oder ein Absperrpfosten in der Einfahrt. Wenn Nachbarn den Hof mitbenutzen, lohnt ein kurzer Hinweis einige Tage vorher. Was Sie nicht schaffen, sagen Sie uns bitte vorab, dann planen wir den Weg von vornherein länger.

  6. Kostet es etwas, wenn Sie sich nur die Zufahrt ansehen sollen?

    Das Aufmaß kostet nichts, auch wenn daraus kein Auftrag wird. Wir sehen uns Einfahrt, Untergrund, Wendemöglichkeit und den Weg bis zur Tür an und sagen offen, welche Fahrzeuggröße dort sinnvoll ist. Auf Wunsch genügt dafür zunächst eine Reihe Fotos: die Einfahrt von der Straße, der Hof vom Haus aus und der Bereich direkt vor der Tür. Für eine erste Einschätzung reicht das häufig aus.

Was schriftlich feststeht, bevor wir kommen

Fahrzeug, Standplatz, Tragweg und die Zahl der Kräfte stehen im Angebot und nicht erst in der Rechnung.

Für Adressen in Nuthetal und den Nachbargemeinden stellen wir keine Anfahrt gesondert in Rechnung. Liegt ein Ziel weiter weg, steht die Anfahrt vorab mit Betrag im Angebot.

  • Wir sehen uns Hofeinfahrt und Tragweg vorher an, statt sie am Umzugstag zu entdecken
  • Das Aufmaß vor Ort ist kostenlos und bindet Sie an nichts
  • Am Telefon Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr, das Formular nimmt rund um die Uhr an
  • Der Betrieb sitzt in Bergholz-Rehbrücke, die Anfahrt im Gemeindegebiet ist kurz

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