Aus einem Haus wird eine Wohnung
In Bergholz-Rehbrücke stehen viele Häuser, die seit Jahrzehnten von denselben Familien bewohnt werden. Rehbrücke entstand als Wohnsiedlung, nachdem 1897 der Bahnhof eröffnet wurde und Berliner wie Potsdamer hier Landhäuser bauten; wer heute aus so einem Haus auszieht, hat darin oft ein halbes Leben verbracht. In den Dörfern Nudow, Philippsthal, Fahlhorst und Tremsdorf kommen zum Haus noch Scheune, Stall und Hof dazu.
Der Unterschied zwischen der alten und der neuen Fläche ist deshalb selten klein. Ein Haushalt, der über Jahrzehnte gewachsen ist, passt nicht in zwei Zimmer, und das lässt sich nicht am Umzugstag entscheiden. Wir planen solche Umzüge in zwei Schritten: zuerst wird sortiert, dann gefahren. Zwischen beiden liegen oft Wochen, und das ist gut so.
Beim Aufmaß gehen wir mit Ihnen durch jeden Raum und halten fest, was mitkommt. Möbel, die im neuen Wohnzimmer keinen Platz haben, werden dort gar nicht erst hingestellt, sondern vorher geklärt. Wenn Sie möchten, zeichnen wir mit Ihnen grob auf, wohin die Schränke im neuen Zimmer sollen, damit am Umzugstag niemand improvisiert.
Was mitkommt und was bleibt
Beim Aussortieren drängen wir zu nichts. Es ist Ihre Wohnung und Ihr Leben, und wir haben oft genug erlebt, dass ein scheinbar wertloses Stück am neuen Ort das wichtigste ist. Was wir beisteuern, ist die nüchterne Auskunft, ob ein Schrank in die neue Nische passt und ob eine Kommode den Umzug übersteht.
Für alles, was bleibt, gibt es drei Wege: an Angehörige, in den Verkauf oder zum Wertstoffhof. Wir fahren Stücke innerhalb der Familie mit, sofern das Ziel im Umkreis liegt, und räumen den Rest. Bei größeren Mengen rechnen wir nach Kubikmetern statt nach Stunden, weil das für Sie günstiger ist.
Papiere, Schmuck und Erinnerungsstücke gehören nicht in einen Umzugskarton, sondern in eine Tasche, die Sie selbst tragen. Diesen Rat geben wir bei jedem Aufmaß, und er ist der einzige, den wir mit Nachdruck geben.
Womit Angehörige am meisten helfen
- Mit Zeit für das Sortieren, verteilt auf mehrere Besuche statt auf einen Tag
- Mit einer Liste, welche Möbel in welchen Raum der neuen Wohnung sollen
- Mit der Abstimmung von Schlüsselübergabe, Kündigung und Ummeldung
- Mit einer klaren Ansage, wer beim Umzug entscheidet, wenn eine Frage aufkommt
Der Umzugstag selbst
Wir beginnen mit dem Schlafzimmer, weil das Bett am neuen Ort als Erstes stehen soll. Danach folgen Küche und Wohnzimmer, zuletzt das, was in den Keller oder auf den Boden gehört. Diese Reihenfolge klingt banal, entscheidet aber darüber, ob am Ende des Tages eine bewohnbare Wohnung dasteht oder ein Lager mit Kartons.
Wenn der Weg von der alten zur neuen Adresse innerhalb der Gemeinde bleibt, ist die Fahrt der kürzeste Teil des Tages: in die Ortsmitte von Bergholz-Rehbrücke sind es 1,7 Kilometer, nach Saarmund 5,1. Geht es ins Betreute nach Potsdam, sind es 6,6 Kilometer und rechnerisch zwölf Minuten reine Fahrzeit ohne Verkehr. Die Zeit geht also nicht auf der Straße verloren, sondern beim Tragen.
Am Ziel bauen wir auf, hängen Lampen und Gardinenschienen und räumen die Küche ein, wenn Sie das möchten. Kartons, die Sie nicht sofort brauchen, stapeln wir so, dass Sie in Ruhe auspacken können, ohne über sie zu steigen. Was von unserem Material geliehen ist, holen wir später ab, nicht am selben Abend.
Das leere Haus und die Übergabe
Wenn eine Wohnung gekündigt oder ein Haus verkauft wird, endet der Auftrag nicht mit dem letzten Karton. Wir räumen, was zurückbleibt, aus allen Räumen einschließlich Keller, Dachboden und Nebengebäuden und übergeben besenrein. Für den Vermieter oder den Käufer ist das der Zustand, der zählt.
Bei Häusern in den Straßendörfern ist das mehr Arbeit, als es aussieht. Eine Scheune enthält oft Jahrzehnte an Werkzeug, Baumaterial und Gartengerät. Wir sehen uns diese Flächen beim Aufmaß genauso an wie die Wohnräume, damit die Menge im Angebot steht und nicht am Räumtag zur Überraschung wird.
Für Adressen in Nuthetal und den Nachbargemeinden stellen wir keine Anfahrt gesondert in Rechnung. Liegt ein Ziel weiter weg, steht die Anfahrt vorab mit Betrag im Angebot.
Kosten und Abrechnung
Für den eigentlichen Umzug gilt der Betrag nach Wohnungsgröße, den Sie in der Tafel unten finden. Das Einpacken durch unsere Kräfte wird nach Zeit gerechnet und steht als eigene Zeile im Angebot, ebenso die Räumung des zurückbleibenden Hausrats. So bleibt sichtbar, welcher Teil des Betrags woher kommt.
Das Aufmaß kostet nichts, auch wenn daraus kein Auftrag wird. Wenn Angehörige den Umzug bezahlen und nicht vor Ort wohnen, schicken wir das Angebot ohne Umweg an sie, sobald Sie das so wollen.
Was über den Grundbetrag hinausgeht, steht mit eigener Zahl im Angebot, bevor der Termin bestätigt wird. Fällt am Umzugstag etwas Zusätzliches an, sprechen wir es vorher an.
| Posten | Preis | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1 Zimmer | ab 289 € | bis 35 m², rund 15 m³ |
| 2 Zimmer | ab 389 € | 35 bis 60 m², rund 25 m³ |
| 3 Zimmer | ab 769 € | 60 bis 85 m², rund 40 m³ |
| Wir übernehmen das Einpacken, Satz je Kraft | ab 25 € je Stunde | Kartons, Papier und Folie stehen als eigene Zeile im Angebot |
| Räumung nach Kubikmeter statt nach Stunden | ab 39 € | Wir übergeben besenrein |
| Alle Beträge sind Bruttobeträge mit Mehrwertsteuer. Was nach dem Aufmaß im Angebot steht, gilt unverändert bis zur Rechnung. | ||