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Das Dorf am Reißbrett

Umzugsunternehmen in Philippsthal

Philippsthal ist der kleinste der sechs Ortsteile und der einzige, der am Reißbrett entstanden ist: 1754 als Spinnerdorf gegründet, mit einem Karree in der Mitte und ringsum rund 25 Fachwerk-Doppelhäusern für 50 Familien. Wir fahren dorthin 6,8 Kilometer, gerechnet 9 Minuten reine Fahrzeit ohne Verkehr, und ziehen die Haushalte des Ortes um. Weil Doppelhaus geteilte Wände und oft geteilte Zufahrten bedeutet, planen wir hier besonders genau, wo der Wagen steht. Das Aufmaß kostet nichts.

  • Festpreis 3 Zimmer ab 769 60 bis 85 m², rund 40 m³
  • Anfahrt in der Gemeinde 0 Für Adressen in Nuthetal und den Nachbargemeinden ohne eigene Zeile im Angebot
  • Wagen mit zwei Trägern ab 48 € je Stunde Die Zusammenstellung, die für ein Haus am häufigsten passt
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Philippsthal liegt 6,8 Kilometer vom Betrieb entfernt, gerechnet 9 Minuten Fahrzeit
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Mit 189 Einwohnern im Mai 2024 ist es der kleinste Ortsteil der Gemeinde
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Der Ort wurde 1754 planmäßig als Spinnerdorf mit einem Karree in der Mitte angelegt
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Für 50 Spinnerfamilien entstanden rund 25 Doppelhäuser, viele Grundstücke sind bis heute geteilt
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Das Karree in der Ortsmitte ist die verlässlichste Fläche zum Wenden und Umladen
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Die Verbindung Richtung Nordosten läuft über Saarmund, wir fahren sie regelmäßig

Ein Dorf, das jemand gezeichnet hat

Die meisten Orte in der Gemeinde sind gewachsen, Philippsthal wurde geplant. 1754 als Spinnerdorf gegründet, bekam es ein Karree in der Mitte und ringsum rund 25 Fachwerk-Doppelhäuser mit gemeinsamem Rauchfang und drei Brunnen, gedacht für 50 Spinnerfamilien. Die Manufakturen bestanden bis 1816, die Anlage besteht bis heute.

Diese Regelmäßigkeit ist beim Umzug ein Vorteil und eine Bedingung zugleich. Ein Vorteil, weil die Wege kurz und die Verhältnisse übersichtlich sind: Man weiß im Voraus, wie ein Grundstück ungefähr geschnitten ist. Eine Bedingung, weil ein Doppelhaus zwei Parteien hat und die Zufahrt oft beiden gehört.

Wir klären deshalb vor dem Termin, wo unser Wagen steht und wie lange er dort steht. Nicht, weil das kompliziert wäre, sondern weil ein Umzug in einem Ort mit 189 Einwohnern die halbe Nachbarschaft betrifft und ein kurzer Hinweis vorher jede Diskussion am Umzugstag erspart.

Doppelhaus heißt geteilte Wand und geteilter Weg

In einem Doppelhaus liegt die Nachbarwohnung hinter der Wand, an der Ihr Schrank entlanggetragen wird. Wir arbeiten deshalb mit Kantenschutz an Türzargen und Treppenläufen und tragen sperrige Stücke mit zwei Kräften, statt sie einzeln durch den Flur zu ziehen. Schäden an gemeinsam genutzten Bauteilen sind der ärgerlichste Teil eines Umzugs, weil sie zwei Parteien betreffen.

Der zweite Punkt ist die Zufahrt. Wo sich zwei Haushalte eine Einfahrt teilen, kann unser Wagen sie nicht den halben Tag belegen. Wir laden dann in einem Block, statt über Stunden verteilt, oder wir stellen an der Straße und tragen die letzten Meter. Was davon sinnvoll ist, entscheidet sich beim Aufmaß und nicht am Morgen des Umzugstags.

Innen sind die Häuser überschaubar, aber nicht großzügig. Enge Flure, kleine Podeste, Treppen mit Wendung: Große Schränke gehen zerlegt, Polstermöbel gehen hochkant und in Decken. Wir bringen den Werkzeugkoffer mit, bauen ab und am Zielort wieder auf und beschriften Beschläge, damit nichts verloren geht.

Woran wir in einem Doppelhaus besonders denken

  • Kantenschutz an gemeinsamen Türzargen und Treppengeländern
  • Abstimmung mit der Nachbarpartei, wenn die Zufahrt geteilt ist
  • Zerlegen statt Zwängen bei Schränken und Regalwänden
  • Ladung in einem Block, damit die Einfahrt nicht den ganzen Tag belegt ist

Das Karree ist die beste Fläche im Ort

In den anderen Straßendörfern der Gemeinde ist die Wendemöglichkeit die offene Frage. In Philippsthal gibt es das Karree in der Ortsmitte, und das ist der Platz, der einen großen Wagen erträgt. Wir nutzen ihn als Bezugspunkt, wenn eine Adresse selbst zu eng ist.

Praktisch sieht das so aus: Der Möbelwagen steht am Karree, der Kastenwagen pendelt die kurzen Wege zur Haustür, und umgeladen wird an einer Stelle, an der niemand behindert wird. Diese Aufteilung kostet ein wenig Zeit beim Umschlag und spart deutlich mehr beim Rangieren, das sonst zwischen Grundstückszufahrten stattfinden müsste.

Ob wir so arbeiten, hängt an Ihrer konkreten Adresse. Manche Häuser haben eine Einfahrt, in die ein Möbelwagen über 21 Kubikmeter sauber hineinpasst, dann fahren wir direkt. Wir legen das beim Aufmaß fest und schreiben es in das Angebot, damit Sie den Ablauf vorher kennen.

Neun Minuten über Saarmund

Vom Betriebssitz sind es 6,8 Kilometer nach Philippsthal, gerechnet 9 Minuten reine Fahrzeit ohne Verkehr. Damit liegt der Ort in unserer Messung näher als Nudow und näher als Fahlhorst, obwohl er östlich der Nuthe liegt. Die Verbindung läuft über Saarmund und weiter Richtung Nordosten, und diese Strecke fahren wir ohnehin regelmäßig.

Für Sie hat das zwei Folgen. Erstens ist ein Aufmaßtermin hier ohne großen Aufwand möglich, auch wenn nur eine kleine Wohnung ansteht. Zweitens ist ein zweiter Weg am Umzugstag kein Drama, wenn sich beim Packen herausstellt, dass mehr zusammenkommt als gedacht.

Trotzdem gilt auch hier: Wir laden Material vollständig auf, bevor wir losfahren. Kartons auf Zeit oder zum Behalten, Kleiderkisten, Packpapier, Noppenfolie und Decken für Möbelkanten bringen wir vor dem Termin. Nach dem Umzug nehmen wir zurück, was gemietet war.

Alte Häuser, spätere Anbauten, volle Böden

Häuser, die seit dem 18. Jahrhundert bewohnt werden, sind selten unverändert geblieben. Wo im Lauf der Zeit angebaut, ausgebaut oder aufgestockt wurde, entstehen Zwischenstufen, halbe Ebenen und Türen, die schmaler sind als der Rest. Genau diese Stellen entscheiden darüber, ob ein Sofa hineingeht oder nicht, und genau sie sehen wir uns beim Aufmaß an.

Der Dachraum ist der zweite Punkt. In vielen Häusern führt eine steile Stiege hinauf, und was dort seit Jahren liegt, wiegt mehr, als man erwartet. Wir setzen dafür eine Kraft zusätzlich an und arbeiten in der Kette statt einzeln, denn Tragen über eine steile Stiege ist die Stelle, an der die meisten Unfälle passieren.

Was über den Grundbetrag hinausgeht, steht mit eigener Zahl im Angebot, bevor der Termin bestätigt wird. Fällt am Umzugstag etwas Zusätzliches an, sprechen wir es vorher an.

Philippsthal: Anlage, Weg und Besonderheiten
ThemaAngabe
Weg ab Betriebssitz6,8 km
Reine Fahrzeit ohne Verkehr9 Minuten
Einwohner, Stand Mai 2024189
Gegründet1754 als Spinnerdorf, Manufakturen bis 1816
AnlageKarree in der Mitte, ringsum rund 25 Fachwerk-Doppelhäuser für 50 Familien
Folge für den Umzuggeteilte Wände und Zufahrten, enge Flure, Karree als Umlade- und Wendefläche
Für Adressen in Nuthetal und den Nachbargemeinden stellen wir keine Anfahrt gesondert in Rechnung. Liegt ein Ziel weiter weg, steht die Anfahrt vorab mit Betrag im Angebot.

Was Philippsthaler Haushalte vorher klären

  1. Unsere Einfahrt gehört uns und den Nachbarn gemeinsam. Geht das trotzdem?

    Ja, wir richten den Ablauf danach aus. Entweder laden wir in einem Block, sodass die Einfahrt nur für einen begrenzten Zeitraum belegt ist, oder wir stellen an der Straße und tragen die letzten Meter. Sagen Sie uns bitte schon in der Anfrage, dass die Zufahrt geteilt ist. Dann planen wir es von Anfang an so und müssen es nicht am Umzugstag lösen.

  2. Wie schützen Sie die Wände im Treppenhaus?

    Wir arbeiten mit Decken an den Möbeln und mit Kantenschutz an Türzargen, Geländern und Ecken, an denen wir entlang müssen. Sperrige Stücke tragen zwei Kräfte, statt dass eine sie schleift. In einem Doppelhaus ist das doppelt wichtig, weil Schäden an gemeinsamen Bauteilen zwei Haushalte betreffen. Für das Umzugsgut haften wir nach Paragraf 451e HGB.

  3. Passt ein großer Möbelwagen bis vor unser Haus?

    Manchmal ja, manchmal nutzen wir besser das Karree in der Ortsmitte als Standplatz. Dort steht der große Wagen frei, und ein Kastenwagen fährt die kurzen Wege zur Tür. Welche Variante bei Ihnen greift, entscheiden wir beim Aufmaß nach der Breite der Zufahrt und der Wendemöglichkeit. Sie erfahren den Ablauf mit dem Angebot.

  4. Wir haben eine steile Stiege zum Dachboden. Räumen Sie den mit?

    Ja, das gehört bei alten Häusern regelmäßig dazu. Wir setzen für einen Dachraum mit steiler Stiege eine Kraft mehr an und arbeiten in der Kette, damit niemand mit vollen Händen allein auf der Treppe steht. Der Mehraufwand wird als Zeit gerechnet und steht vorher im Angebot. Was nicht mit soll, können wir im selben Termin entsorgen.

  5. Lohnt sich der Aufmaßtermin bei einer kleinen Wohnung?

    Ja, denn er kostet nichts und macht das Angebot verbindlich. Bei 6,8 Kilometern Entfernung ist ein Termin bei uns kein Aufwand, der sich in Ihrem Preis niederschlägt. Ohne Aufmaß bekämen Sie eine Schätzung, die auf Angaben am Telefon beruht, und die trägt selten bis zum Umzugstag. Mit Aufmaß bekommen Sie einen Betrag, der bis zur Rechnung gilt.

  6. Können Sie Möbel zwischenlagern, wenn der Einzug später ist?

    Ja, wir bieten Abteile in drei Größen nach Kubikmeter und Tag an, dazu einen Betrag je Fahrt für das Einlagern und das Herausholen. Das ist der Standardfall, wenn zwischen Auszug und Einzug ein paar Wochen liegen. Die Möbel werden dafür genauso gepolstert wie für den Transport. Sagen Sie uns die ungefähre Dauer, dann steht der Posten im Angebot.

Sorgfalt, wo Wände geteilt werden

Kantenschutz an Zargen und Geländern, zwei Kräfte an sperrigen Stücken und ein Angebot, das nach dem Aufmaß nicht mehr steigt.

Für Adressen in Nuthetal und den Nachbargemeinden stellen wir keine Anfahrt gesondert in Rechnung. Liegt ein Ziel weiter weg, steht die Anfahrt vorab mit Betrag im Angebot.

  • Der Betrieb sitzt in Bergholz-Rehbrücke, die Anfahrt im Gemeindegebiet ist kurz
  • Wir sehen uns Hofeinfahrt und Tragweg vorher an, statt sie am Umzugstag zu entdecken
  • Am Telefon Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr, das Formular nimmt rund um die Uhr an
  • Was nach dem Aufmaß im Angebot steht, gilt bis zur Rechnung

Neun Minuten bis zum Karree

Schicken Sie die Anfrage ab, wir kommen zum kostenlosen Aufmaß und legen Fahrzeug, Ablauf und Betrag gemeinsam mit Ihnen fest.